Agnes Obel
Wenn Agnes Obel singt, scheint die Welt für einen Moment stillzustehen. Die dänische Ausnahmekünstlerin erschafft mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus Folk, Neo-Klassik und Pop einzigartige Klangwelten, die zugleich zart, eindringlich und überwältigend sind – und begeistert damit seit Jahren ein stetig wachsendes, weltweites Publikum.
Geboren 1980 in Kopenhagen, wuchs Obel in einem Zuhause auf, in dem Musik allgegenwärtig war: Ihre Mutter spielte ihr Chopin vor, ihr Vater sammelte seltene Instrumente. Kein Wunder also, dass sie früh zum Klavier fand. Inspiriert vom schwedischen Jazz-Pianisten Jan Johansson begann sie schon als Teenagerin eigene Stücke zu schreiben und gründete erste Folk-Bands. Nach ihrem Umzug nach Berlin entdeckte sie auch das Produzieren für sich und veröffentlichte 2010 ihr Debüt Philharmonics, das in Dänemark sofort auf Platz Eins der Charts stieg und mehrfach mit Platin ausgezeichnet wurde. Spätestens mit Aventine (2013) und dem darauf folgenden experimentelleren Citizens of Glass (2016) etablierte sie sich als eine der spannendsten Künstlerinnen Europas. 2020 folgte Myopia, das beim Traditionslabel Deutsche Grammophon veröffentlicht wurde – ein atmosphärisches Werk zwischen kammermusikalischer Klarheit und elektronischem Sounddesign.
Doch nichts kommt der Intensität ihrer Live-Auftritte gleich: Agnes Obel verwandelt jeden Konzertsaal in einen schwebenden Raum aus Licht, Spannung und filigranen Melodien. Ihre Stimme – elegant, nuancenreich und berührend intim – nimmt das Publikum mit auf eine poetische Reise durch ihre charakteristisch träumerische Welt. Nach gefeierten und komplett ausverkauften Auftritten im vergangenen Herbst, darunter zwei Shows in der renommierten Hamburger Elbphilharmonie, kehrt sie nun auf die großen deutschen Open Air-Bühnen zurück. Und in diesem Zuge holen wir endlich auch den aufgrund der Corona-Pandemie ausgefallenen, eigentlich beim GLF20 geplanten Auftritt von Agnes Obel beim Golden Leaves nach!
