Tuvaband
Die norwegische Sängerin, Songwriterin, Produzentin und Multiinstrumentalistin Tuva Hellum Marschhäuser aka Tuvaband hat auf ihrem im vergangenen Oktober erschienenen fünften Album Seven Ways of Floating eine vielschichtige, dichte, melancholische, poetische und emotionale Sound-Ästhetik kultiviert, die Inspiration aus Dream-Pop, Shoegaze, Dark Wave, Folk, Trip-Hop, elektronischer Musik, Dub, und Avantgarde schöpft. Die kunstvoll arrangierten, schwebenden Klang-Landschaften des Albums schenken den Zuhörenden einen sicheren Zufluchtsort fernab einer chaotischen und verrückten Welt. Über den fesselnden, hypnotischen Arrangements schwebt Tuvas schwelgerischer, hinreißender Gesang. Ihre poetischen und emotionalen Lyrics handeln von der Suche nach Frieden in einer Welt voller Aufruhr und Konflikten.
Innerhalb von sieben Jahren hat Tuva vier Alben, zwei EPs und eine Kollaboration mit der Supergroup New Age Doom veröffentlicht. In dieser Zeit hat Tuvaband 40 Millionen Streams auf Spotify erreicht und zwei Nominierungen für den norwegischen Grammy erhalten, unter anderem für ihr vorheriges Album. Klar, viele Indie-Musiker:innen arbeiten hart und unermüdlich an ihren Projekten, doch nur wenige in dem gleichen Umfang wie die Norwegerin: Tuva, die in Oslo lebt, schreibt all ihre Songs selbst, spielt fast alle Instrumente auf ihren Aufnahmen, produziert und mischt ihre Tracks. Außerdem veröffentlicht sie die Musik ihrer Band auf ihrem eigenen Label.
Bevor Tuva ihr fünftes Album Seven Ways of Floating schrieb, legte sie eine dringend notwendige Pause ein und zog sich zurück. In der Stille fand sie eine neue künstlerische Bestimmung. „Das neue Album handelt von der Suche nach Frieden in einer Welt voller Aufruhr und Konflikte.“, erzählt Tuva. „Es geht um Träume, Hoffnung, Glaube, Liebe, Elend, Angst – und um die Ironie, die viele Menschen bei der Suche nach innerer Ruhe begleitet.“
Die Geschichte von Seven Ways of Floating beginnt nach einer kräftezehrenden Zeit für Tuva, in der sie das vorherige Album abmischte und anschließend in den langersehnten Urlaub fuhr. Während sie das Schwimmen im Meer genoss und entspannt auf dem Rücken im Wasser trieb, begann die Phrase „seven ways of floating“ in ihrem Kopf zu kreisen. Nach und nach reifte die Idee heran, eine Platte aufzunehmen, die den Zuhörenden eine beruhigende Atmosphäre bieten könnte. „Vielleicht war es ein wenig ambitioniert, aber ich wollte etwas erschaffen, das unterschiedliche Menschen an verschiedenen Orten auf der ganzen Welt mit ihren individuellen Schmerzen und Problemen anspricht.“, erklärt Tuva und fragt sich: „Vielleicht kann ein Song für ein paar Minuten alles ein bisschen besser machen?“ Wir werden es spätestens im August herausfinden!
