UCHE YARA
Schon lange verfolgen wir das hochspannende musikalische Treiben der österreichischen Multiinstrumentalistin UCHE YARA, die gefühlt in jedem Lied als Genre-Grenzgängerin auslotet, wie viel Song in einen Song passt. Und jetzt ist endlich der Zeitpunkt gekommen, dass sie den Weg nach Darmstadt findet - es könnte keinen passenderen Zeitpunkt geben! Denn nach einigen Veröffentlichungen steht nun am 25. September mit BODYSCANNER endlich das Debütalbum der gefeierten Musikerin - übrigens neuerdings auch fester Bestandteil der Live-Formation von Bilderbuch - in den Startlöchern! Es ist ein Album, das im Körper begann, lange bevor es den Verstand erreichte. Ein pulsierendes Clubalbum, black, queer, inklusiv.
In UCHEs Club begegnen sich die Menschen aufmerksam, mit Nähe und Bewegung – geprägt von Verbundenheit statt Status und Präsenz statt Performance. So passt es gut, dass die Wahl-Berlinerin im Studio eher ihrem Instinkt als einer Analyse folgte. Und ein Album schuf, das sich mit Körperlichkeit, Selbstwahrnehmung, Verbundenheit und Zugehörigkeit auseinandersetzt.
Pulsierend vor elektronischen Texturen, hypnotischer Wiederholung und einem neu gewonnenen Selbstvertrauen in Raum und Rhythmus, fühlt sich BODYSCANNER wie ein Clubalbum aus einem unerwarteten Blickwinkel an. Jahrelang fühlte sich UCHE von großen Teilen der Berliner Clubkultur um sie herum abgekoppelt. Der Druck zu performen, zu konsumieren, sich anzupassen oder zu flüchten, stand oft im Widerspruch zu dem, wonach sie eigentlich suchte. Doch durch Gespräche mit Freund:innen und Erfahrungen in diversen und queeren Räumen begann sie, sich etwas anderes vorzustellen. „Mein Ansatz entfernt sich vom Reich der digitalen, hyperstimulierten Zurschaustellung, wo ein Dopamin-Kick und ein Drop nach dem anderen in immer höherem Tempo hinterherjagen", erklärt UCHE. „Ich interessiere mich viel mehr für Verbindung als für Konsum."
